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Für einen Hund wie Cliff ist das Tierheim definitiv kein guter Platz um glücklich zu sein. Im Gegenteil, Cliff hasst es eingesperrt zu sein, er ist viel lieber in der Natur unterwegs und erlebt Abenteuer in freier Wildbahn. Trotzdem hat Cliff sich mittlerweile gut mit dem Alltag hinter Gittern arran... Für einen Hund wie Cliff ist das Tierheim definitiv kein guter Platz um glücklich zu sein. Im Gegenteil, Cliff hasst es eingesperrt zu sein, er ist viel lieber in der Natur unterwegs und erlebt Abenteuer in freier Wildbahn. Trotzdem hat Cliff sich mittlerweile gut mit dem Alltag hinter Gittern arrangiert, genießt Kuschelstunden auf dem Sofa mit seinem Betreuer und hat gelernt ein bisschen zu entspannen, auch wenn um ihn herum immer viel Unruhe herrscht.

Cliff gehörte lange Zeit zu den „schwierigen Hunden“ im Tierheim, mit denen keiner so recht Gassi gehen wollte und aus guten Gründen auch nicht sollte. Cliff hat früher des Öfteren aus Frust übersprungsmäßig in menschliche Beine und andere Hunde gebissen, wenn er sein Ziel (meist Wildtiere oder Radfahrer) nicht so „begrüßen“ durfte, wie er das wollte. Unser Cliff ist nämlich ein Jäger durch und durch und fühlt sich sehr berufen lautstark und mit viel Körpereinsatz mitzuteilen, wenn er seiner jagdlichen Ambition nachgehen möchte.

Doch auch da wird Cliff zunehmend besser kontrollierbar, lässt sich umlenken und nimmt alternative Beschäftigungsformen gut an. Es ist noch viel Training nötig, aber wir mussten schon lange keine Pflaster mehr kleben und insgesamt können wir nichtmehr sagen, dass Cliff wirklich schwierig ist. Ok, der heimische Feldhase sieht das wahrscheinlich anders, wenn Cliff ihm Morddrohungen entgegen brüllt und auch der ein oder andere Radfahrer bekäme gewiss Schwierigkeiten, wenn der schwarz-weiße Blitz plötzlich ohne Leine wäre ;-) Aber bei konsequent souveräner Führung sind Spaziergänge mit Cliff weitestgehend entspannt und sein Betreuer hat immer viel Spaß mit ihm.
Wahrscheinlich wird man Cliff draußen niemals ableinen können und auch das Thema Stress wird man bei ihm immer im Auge behalten müssen. Aber wir freuen uns über seine positive Entwicklung und es ist schön zu sehen, dass die kleine “Bodenlenkrakete in Hundeform” auch anders kann – aufmerksam, verspielt, anhänglich und motiviert mit seinem Menschen zusammen zu arbeiten.

Cliff liebt jede Art von Denksport, beispielweise Futtersuchspiele oder Clickertraining. Wir könnten uns aber auch vorstellen, dass er sich für sportliche Aktivitäten wie Agility, Zughundesport oder Mantrailing eignen würde.

Im Tierheim bewohnt Cliff einen Zwinger nah am Gang und er steht immer parat, wenn es etwas Spannendes zu erleben geben könnte. Er ist zu allen Pflegern nett, manchmal etwas grenzenlos, aber immer anhänglich und kuschelbedürftig, er kriecht förmlich in einen hinein, da er von Streicheleinheiten nie genug bekommen kann..

Cliff benötigt aktive Leute mit Hundeerfahrung, die konsequent mit ihm trainieren und ihn angemessen auslasten. Er kann alleine bleiben, mag Hündinnen (nette Rüden nach Sympathie) und fährt auch gerne im Auto mit. Kinder, Kleintiere und Katzen sollten in seinem neuen Zuhause nicht leben. Es ist schade, dass dieses clevere Köpfchen im Tierheim verkümmert. Die Personen, die regelmäßig mit Cliff große Spaziergänge machen, sind ganz verliebt in ihn und wir hoffen sehr, dass sich bald Leute melden, die bereit sind diesen Rohdiamanten zu schleifen.

Geschlecht: Rüde (kastriert)
Geboren am: 27.12.2013
Rasse: Russischer Laika
Im Tierheim seit: 29.07.2016

http://www.tierheim-luebbecke.de/pet/cliff/

Kastriert / Sterilisiert
Verträgt sich mit Rüden
Verträgt sich mit Hündinnen
Jagdtrieb




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Tierschutzverein Lübbecke und Umgebung e. V. - Tierheim Lübbecke

32312 Lübbecke
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