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Charly, Rottweiler, geb. 23.02.2016, Rüde, nicht kastriert Charly kam als Abgabehund zu uns ins Tierheim und ganz ehrlich: Hätten wir gewusst wie der Rüde so drauf ist, hätten wir ans „zuständige“ Tierheim verwiesen und die Aufnahme abgelehnt. Herrchen hatte beruflich nicht mehr die Zeit für ihn... Charly, Rottweiler, geb. 23.02.2016, Rüde, nicht kastriert

Charly kam als Abgabehund zu uns ins Tierheim und ganz ehrlich: Hätten wir gewusst wie der Rüde so drauf ist, hätten wir ans „zuständige“ Tierheim verwiesen und die Aufnahme abgelehnt. Herrchen hatte beruflich nicht mehr die Zeit für ihn und Frauchen kam mit dem imposanten Rüden nicht zu Rande. Nach einer gescheiterten Vermittlung stellt sich für uns die Frage wer zukünftig überhaupt mit Charly zu Rande kommen soll…

Ganz klar ist, Charly ist ein Rüde, den der Großteil der Gesellschaft als „sehr dominant“ bezeichnen würde. Er testet Grenzen in besonderem Maße aus und schreckt auch nicht davor zurück seine Zähne einzusetzen. Zum einen sucht er von sich aus Konflikte, fährt aber auch rum, wenn man etwas an ihm / mit ihm machen will, wozu er so gar keine Lust hat (Beispiel: Soll ins Auto einsteigen, Charly hat aber keine Lust dazu). Kurz gesagt: Charly fährt diese Schiene vermutlich schon mehr oder weniger sein ganzes Leben und hatte bisher niemand vor sich, der ihm Grenzen aufgezeigt hat.

Charly ist gewiss kein Hund für Menschen, die ihn adoptieren wollen, weil er im Zwinger so freundlich wirkt oder für Menschen die ihn „mal auf den Rücken legen um die Fronten zu klären oder aber man nur laut genug schreien muss“. Auch die Erziehung eines solchen Hundes hat nichts mit Lautstärke oder Gewalt zu tun. Leider wird dies bei grenzüberschreitenden Hunden immer noch so gesehen.

Mit einer Hündin könnte er durchaus zusammen leben. Jedoch muss diese ihm sowohl mental, als auch körperlich gewachsen sein.

Neben seiner Bereitschaft zur Aggression ist auch sein augeprägtes Beutefangverhalten ein Thema, was ihn für den „Otto-Normalhundehalter“ schwierig macht. Der Hundeplatz-Freak hätte hier seinen Spaß, weil Charly ganz vorne dabei ist, wenn Beute fliegt. Dass dieses Verhalten jedoch im Alltag auch gefährlich werden kann, wird dabei gerne vergessen. Denn Charly fliegt selbst auch gerne hinter sich bewegenden Reizen – verschiedener Natur – hinterher.

Charly ist für uns ganz klar ein Maulkorb-Kandidat. Sowohl draußen, als auch im häuslichen Bereich, solange Charly noch nicht weiß wer die Spielregeln vorgibt.

Ja, ehrlich beschrieben. Leider ist Charly ein Hund von vielen in deutschen Tierheimen. Ursprünglich mal von dubiosen Leuten mit Ahnentafel gezüchtet, ist es diesen Leuten auch egal wer ihre Hunde irgendwann nicht mehr händeln kann.

So haben wir jetzt wieder den schwarzen Peter und haben einen Hund, mit dem eigentlich vor Vermittlung erst mal gearbeitet werden müsste, wenn man ihn nicht die nächsten Jahre im Tierheim „verwahren“ will.

Wachhund
Spezielle Kenntnisse erforderlich
Verträgt sich mit Hündinnen
Jagdtrieb
Gruppentier




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