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Brownies Geschichte ist unglaublich und kaum fassbar, dass eine Katze alleine so viel Schreckliches erleben musste. Brownie lebte bei einem Mann im 2. Stock und - er hatte den Balkon natürlich nicht vernetzt. Brownie wollte aber weg, spazieren gehen und es kam wie es kommen musste - er fiel vom B... Brownies Geschichte ist unglaublich und kaum fassbar, dass eine Katze alleine so viel Schreckliches erleben musste.

Brownie lebte bei einem Mann im 2. Stock und - er hatte den Balkon natürlich nicht vernetzt. Brownie wollte aber weg, spazieren gehen und es kam wie es kommen musste - er fiel vom Balkon. Aber sein Besitzer lernte nichts daraus, so dass sich das leider noch zweimal wiederholte. Dass er das überlebte ist ein Wunder. Allerdings war er nach dem dritten Sturz schwer verletzt. Nun wurde aber die Tierschutzorganisation Plataforma aus Oviedo darüber informiert, dass der Mann seinen Kater schwer verletzt in der Wohnung hielt und ihm jede tierärztliche Behandlung verweigerte. Plataforma de Animales schaltete die Polizei ein und Brownie wurde von dem Mann konfisziert und umgehend in die Klinik gebracht.

Er wurde geröntgt. Seine Gaumenplatte war gebrochen und sein Kiefer ausgerenkt. Er muss unglaubliche Schmerzen gehabt haben. Er wurde operiert und natürlich konnte er danach nicht fressen und musste zwangsläufig über eine Sonde ernährt werden. Es dauerte lange, bis Brownie wieder O.K. war.

Auf dem Röntgenbild konnte man auch einige alte, glatte Brüche an seinem Maul erkennen und auch einer seiner Vorderbeine hatte einen kleinen glatten Bruch. Mit Sicherheit hat er sich diese bei den ersten beiden Stürzen vom Balkon zugezogen.

Nach dem Klinikaufenthalt sah erst alles ganz prima aus. Brownie hatte eine Pflegestelle und durfte umziehen. Aber dort entwickelte er plötzlich Attacken gegenüber einer Person in der Familie. Also musste er wieder weg. Es fand sich aber eine junge Familie, die ihn adoptierte. Und alles war gut, bis vor 2 Monaten. Er fing wieder an, eine Person zu attackieren. Es waren Übernachtungs-Besucher mit Kind und diese bezogen sein Zimmer, in dem er verweilen durfte. Unsere Ana in Asturien ist Tierpsychologin (Katzen) und wollte ihr erklären, wie und warum sein Verhalten zustande kommt aber die Adoptantin wollte es nicht annehmen und wollte den Kater nur noch loswerden. Ana bat die Adoptantin, ihn zu ihr zu bringen. Nun ist Brownie seit ca. 2 Monaten bei ihr und es gab noch keine Vorkommnisse. Er ist ein toller Kater. Ana fand auch genau heraus, was ihn hektisch und ängstlich macht und ihn zu solchen Handlungen verleitet: Brownie braucht viel Aufmerksamkeit. Diese wurde ihm wahrscheinlich von seinem ersten Besitzer von klein auf verweigert. Ana nimmt auch an, dass er, wenn er nach Aufmerksamkeit bettelte, unsanft mit der Hand (oder Fuß) geschubst wurde .... und vielleicht auch mehr. Brownie hat nämlich anfänglich auch Angst vor fremden Händen. Daher ist es gut, keine hektischen Bewegungen mit den Händen zu machen.

Heute sitzt er bei Ana auf dem Schoß und lässt sich kraulen und schmusen. Er liebt es zu kuscheln und er will ja auch diese Aufmerksamkeit.

Brownie braucht auch Freigang. Die frühere Wohnungshaltung war nicht für ihn geeignet. Und Brownie mag es auch nicht laut und hektisch. Das macht ihn ziemlich nervös. Wenn man mit ihm spielt, sollte man eher eine Spielangel oder ähnliches einsetzen, bis er die Person kennt und Vertrauen hat.

Brownie ist sehr anhänglich, super sozial mit anderen Katzen, er ist kein bisschen dominant - aber er lässt sich auch nicht die Butter vom Brot nehmen, er ist lustig und verspielt und wenn er Vertrauen gefasst hat, ist er sehr verschmust.

Wir werden Brownie nur in erfahrene Hände vermitteln. Er hat schon so viel in seinem kleinen Leben erlebt, dass wir keine Versuche machen werden. Er hat seine Vorgeschichte, sein trauriges Leben und er soll nun zu verständnisvollen Menschen kommen. Menschen, die ihn nicht verurteilen, wenn er anfänglich in sein Muster verfällt, sondern ihm Geduld und Liebe geben. Er ist ein toller Katermann und kann nichts für sein Verhalten. Er wird lernen Vertrauen aufzubauen - so wie er es jetzt auch zu Ana hat. Seit er bei ihr auf Pflegeplatz ist, waren keine Vorkommnisse. Bitte keine Kinder, da es zu hektisch und zu laut für Brownie wäre und die Kinder auch erschrecken könnten, sollte er doch anfänglich mal zwicken.

Brownie hat großes Interesse an anderen Katzen und wird daher auf keinen Fall als Einzelkatze vermittelt. Gerne zu anderen Katzen in ähnlichem Alter dazu oder gerne auch mit einer Mieze aus seiner jetzigen Gruppe.

Es sollte auch ein Haushalt sein, wo eine Katzenklappe vorhanden ist oder noch installiert wird. Sie wird auf keinen Fall als reine Wohnungskatzen vermittelt.

Brownie wird FIV und Leukose getestet, Tollwut, Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert abgegeben.

Die Schutzgebühr kommt allein den Tieren selbst und dem Tierschutz zugute.
Den genauen Aufenthaltsort erfahren Sie über unseren Verein Tierhilfe Anubis e.V. in Wilhelmsfeld.
Wir vermitteln deutschlandweit nach Abschluss eines Schutzvertrages und einem Kontaktbesuch.

Näheres über unseren Verein und das Adoptionsverfahren auf unserer Homepage
www.tierhilfe-anubis.org

Verträgt sich mit anderen Katzen
Freigänger
Gruppentier
Kastriert / Sterilisiert




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Tierhilfe Anubis e.V.

69259 Wilhelmsfeld
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